Diagnostik und Behandlung

Eine gute Differentialdiagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Epilepsiebehandlung. Ist die Diagnose gestellt (Epilepsieform), wird in der Regel mit einer medikamentösen Epilepsiebehandlung begonnen. Führt diese nicht zum Erfolg, stehen eine Reihe weiterer Behandlungsmethoden zur Verfügung, die jedoch die medikamentöse Behandlung in der Regel nicht ersetzen.

Diagnostik

Besteht der Verdacht auf Vorliegen einer Epilepsie, sollte von einem in der Epilepsiebehandlung erfahrenem Facharzt geprüft werden, ob sich die Diagnose betätigen lässt oder ob es sich um eine andere Erkrankung handelt. Die Epilepsiediagnostik ist ein komplexer Prozess, bei dem viele Faktoren zu berücksichtigen sind.

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Medikamentöse Behandlung

Liegt eine Epilepsie vor, wird in der Regel mit einer medikamentösen Therapie begonnen, deren Ziel es ist, das Auftreten weiterer epileptischer Anfälle zu verhindern. Damit dies gelingt, müssen die Medikamente regelmäßig über einen in der Regel sehr langen Zeitraum eingenommen werden.

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Epilepsiechirurgie

Führt die medikamentöse Epilepsiebehandlung nicht zum gewünschten Erfolg, sollte die Möglichkeit eines epilepsiechirurgischen Eingriffs in einem darauf spezialisierten Zentrum geprüft werden.

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Neurostimulation

Unter diesem Begriff werden Verfahren zusammengefasst, deren Einsatz dann geprüft werden sollte, wenn mit den bisher eingesetzten Methoden (medikamentöse Behandlung, Anfallsselbstkontrolle) kein zufriedenstellender Behandlungserfolg erreicht werden konnte und ein epilepsiechirurgischer Eingriff nicht möglich ist.

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Ketogene Diät

Bei dieser Therapie handelt es sich um eine modifizierte Form der Atkins-Diät, die in der Regel nur bei Kindern und Jugendlichen mit schwerbehandelbaren Epilepsien eingesetzt wird.

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Anfallsselbstkontrolle

Bei der Anfallsselbstkontrolle handelt es sich um einen verhaltenstherapeutischen Ansatz der Epilepsiebehandlung, der andere Behandlungsmethoden nicht ersetzt, aber wirkungsvoll ergänzen kann.

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Komplementäre Therapien

Unter diesem Begriff werden unterschiedliche Therapieformen zusammengefasst, deren Wirksamkeit in der Regel nicht belegt ist. Dennoch können sie einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.

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