Finanzierung

Unsere Arbeit ist nur möglich durch die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen mit und ohne Epilepsie, ohne die wir unser Angebot nicht aufrecht erhalten können.

Die für unsere Arbeit notwendigen finanziellen Mittel erhalten wir aus folgenden Quellen:

  • Selbsthilfeförderung der Krankenkassen auf Grundlage des § 20h SGB V: Die Selbsthilfeförderung der Krankenkassen untergliedert sich in die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene) und die kassenindividuelle Förderung. Über die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung können wir z.B. einen Teil der laufenden Geschäftsausgaben abdecken; bei der kassenindividuellen Förderung handelt es sich um eine Förderung von Projekten – z.B. unsere Kinderbücher, Informationsbroschüren, Seminare (z.B. Familienwochenenden), Zentralveranstaltung zum Tag der Epilepsie etc. Anteilig gesehen erzielen wir aus dieser Förderung (kassenartenübergreifend und kassenindividuell) die meisten unserer Einnahmen. Weitere Informationen zu dieser Förderung finden Sie im Leitfaden zur Selbsthilfeförderung, an dem wir uns bei der Antragstellung orientieren (vgl. dazu auch die Informationen, die z.B. der Verband der Ersatzkassen (vdek) auf seiner Webseite zur Verfügung stellt).
    Die Zuwendungen, die wir von den Krankenkassen erhalten haben, haben wir hier veröffentlicht (ab 2016).
  • Mitgliedsbeiträge: Anteilig gesehen stehen unsere durch Mitgliedsbeiträge erzielten Einnahmen an zweiter Stelle.
  • Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Deutsche Rentenversicherung Bund: Bei dieser Förderung handelt es sich um eine reine Projektförderung, die wir über die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe beantragen können. Aus dieser Förderung finanzieren wir z.B. unsere Reihe mit Informationsfaltblättern, viele unserer Seminare und unsere Arbeitstagung. Anteilig gesehen stehen unsere hierdurch erzielten Einnahmen an dritter Stelle.
  • Förderung durch die pharmazeutische Industrie: Die Förderung durch die pharmazeutische Industrie bewegt sich im Rahmen der „Grundsätze zur Wahrung von Neutralität und Unabhängigkeit des Antragstellers zum Umgang mit Wirtschaftsunternehmen bei gleichzeitiger Förderung durch die Krankenkassen und/oder ihrer Verbände nach § 20h SGB V“ und im Rahmen der „Leitsätze der Selbsthilfe für die Zusammenarbeit mit Personen des privaten und öffentlichen Rechts, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen, insbesondere im Gesundheitswesen“ der BAG SELBSTHILFE und des FORUM im PARITÄTISCHEN in der Fassung vom 30.04.2016, die wir hiermit ausdrücklich anerkennen. Die hieraus erzielten Einnahmen, die tendenziell rückläufig sind, stehen anteilig gesehen an vierter Stelle.
    Die Zuwendungen, die wir von Wirtschaftsunternehmen erhalten haben, haben wir hier veröffentlicht (ab 2015).
  • Spenden, Bußgelder, Erbschaften: Die hieraus erzielten Einnahmen stehen anteilig gesehen an fünfter Stelle. Die Einnahmen aus Spenden sind in etwa gleichbleibend, bei den Einnahmen aus Bußgeldern ist ein moderater Zuwachs zu verzeichnen. Bisher einmalig sind Erbschaften, bei denen uns größere Beträge vermacht werden.
  • Anzeigenverkauf: Derzeit stehen die Einnahmen, die wir aus dem Verkauf von Anzeigen für unsere Mitgliederzeitschrift erzielen, an letzter Stelle. Über viele Jahre handelte es sich um Einnahmen aus dem Verkauf produktneutraler Anzeigen der pharmazeutischen Industrie, die praktisch nicht mehr geschaltet werden. Auch die Einnahmen durch z.B. Anzeigen von Epilepsiezentren oder anderen Anbietern epilepsiebezogener Dienstleistungen halten sich sehr in Grenzen.

Wir danken allen unseren Förderern und Unterstützern an dieser Stelle herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.