Preise der Stiftung Michael

Die Stiftung Michael ist die bedeutendste und älteste private Stiftung für Epilepsie. Sie hat ihren Sitz in Bonn und vergibt mehrere Preise sowie Stipendien.

Die Bewerbungsfrist für die drei Preise, die wir hier vorstellen, läuft bis Ende dieses Jahres. Um den Michael-Preis können sich Wissenschaftler bewerben, um den Sibylle-Ried-Preis alle in der „Epilepsie-Szene“ tätigen Menschen und Gruppen: ausdrücklich auch aus den Bereichen Neuropsychologie, Psychologie, Rehabilitation, Sozialarbeit, Selbsthilfearbeit etc.. Der Harald-Fey-Preis würdigt die besten wissenschaftlichen Arbeiten, welche die Ursachen, Möglichkeiten der Prävention und Bewältigung von SUDEP (sudden unexpected death in epilepsy = plötzlicher Tod bei Epilepsie) erforschen.

Informationen zum Michael-Preis stehen hier. Er wird seit 1963 alle zwei Jahre verliehen und im Rahmen des Internationalen Epilepsiekongresses überreicht. Er richtet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das Alter von 45 Jahren noch nicht erreicht haben. Ab 2023 wird er in drei Kategorien verliehen und ist mit jeweils 15.000 € dotiert.

Informationen zum Sibylle-Ried-Preis stehen hier, das Faltblatt zum Download ist hier hinterlegt. Er wird seit 2001 im deutschsprachigen Raum zum Gedenken an Dr. med. Sibylle Ried (29.8.1956 – 14.6.2000) verliehen, die als Pionierin in der Entwicklung von Methoden zur Verbesserung der Behandlung und Beratung und der Zusammenarbeit mit Menschen mit Epilepsie gilt. Er wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 2500 € dotiert.

Informationen zum Harald-Fey-Preis stehen hier. Er wird seit 2021 an Forschende aus Medizin, (Neuro-) Psychologie und Rehabilitation verliehen und ist mit 5000 € dotiert. Mit ihm sollen Arbeiten gewürdigt werden, die die Hintergründe des SUDEP (sudden unexpected death in epilepsy = plötzlicher Tod bei Epilepsie) erhellen.

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