Epilepsie

Bei der Epilepsie – oder besser: den Epilepsien – handelt es sich um eine Erkrankung mit einer langen Geschichte, die erstmalig bereits im Codex Hammurapi (um 1750 v. Chr.) erwähnt wurde. Im Laufe der Geschichte haben Menschen mit Epilepsie unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Sie wurden als Götter verehrt, als Hexen verbrannt – und auch heute noch handelt es sich um eine hochstigmatisierte Erkrankung, die mit vielen Vorurteilen behaftet ist und von der viele Menschen falsche Vorstellungen haben.

Krankheitsbild

Um Menschen mit Epilepsie vorurteilsfrei begegnen zu können, sind Grundkenntnisse über das Krankheitsbild notwendig. Dies gilt auch für Menschen mit Epilepsie: Informationen helfen, Ängste abzubauen und mit der Erkrankung besser zurechtzukommen.

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Diagnostik und Behandlung

Epilepsien gelten als gut behandelbare Erkrankungen, bei denen durch unterschiedliche Therapien in vielen Fällen Anfallsfreiheit erreicht werden kann. Dies gelingt aber nur dann, wenn nicht nur die Epilepsie, sondern auch die jeweilige Epilepsieform richtig diagnostiziert wurde.

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Erste Hilfe

Wer zum ersten Mal einen epileptischen Anfall miterlebt, ist in der Regel verunsichert und weiß nicht, wie er/sie sich verhalten soll. Grundkenntnisse zur Ersten Hilfe bei einem epileptischen Anfall helfen, Ängste zu reduzieren und im Umgang mit epileptischen Anfällen sicherer zu werden.

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Epilepsie im Kindesalter

Epilepsien im Kindes- und Jugendalter unterscheiden sich von Epilepsien im Erwachsenenalter. Sie haben in der Regel andere Ursachen als bei Erwachsenen und es gibt Epilepsieformen, die nur im Kindes- und Jugendalter auftreten. Auch bezüglich der Behandlung kann es Unterschiede geben.

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