Wie können wir als Angehörige unterstützen und wo dürfen wir uns abgrenzen?
Angehörige von Menschen mit Epilepsie haben oft andere Anliegen und Perspektiven als Betroffene. Viele stecken in einem Dilemma. Einerseits steht oft der Anspruch, sich um Belange des Erkrankten kümmern und für Sicherheit sorgen zu wollen. Andererseits steht das Erleben, dass dies manchmal vom Gegenüber als Kontrolle wahrgenommen und abgelehnt wird und man selbst diese Sorgeleistung auf Dauer auch nicht leisten kann. Daher wollen wir Angehörigen (Partner:innen, Eltern insbesondere von jungen Erwachsenen sowie anderen nahestehenden Menschen) eine Möglichkeit bieten, mit anderen Angehörigen darüber ins
Gespräch zu kommen.
Dieses Treffen findet in der Epilepsieberatungsstelle in Nürnberg statt und wird von den Mitarbeitenden moderiert. Eine Anmeldung ist bis zum 03.11.2026 erforderlich.
Für Fragen stehen Ihnen Frau Kählig oder Herr Köppel zur Verfügung
