Theresa Eberhart sucht für ihre Doktorarbeit noch Angehörige von Menschen, die im Alter ab 60 Jahre eine Epilepsie diagnostiziert bekommen haben. Die Deutsche Epilepsievereinigung unterstützt Frau Eberhart gern in diesem Vorhaben und daher veröffentlichen wir hier ihren Aufruf mit der Bitte, sich bei ihr zu melden. Ein Interview das Forschungsprojekt wird etwa eine Stunde dauern. Näheres wäre persönlich abzusprechen.
In unserer Mitgliederzeitschrift „einfälle“ haben wir in der Ausgabe 173 bereits über das Projekt berichtet, das in drei Teilen aufgebaut ist. Die Studie basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und befragt neben Expert:innen und Betroffenen selbst nun auch deren Angehörige, um deren Perspektive auf die Erkrankung einzubeziehen.
Bislang konzentrierte sich die Forschung vor allem auf die Diagnose und Therapie Behandlung der Personen mit Altersepilepsie. Alltagsepilepsie. Sie frage sich aber, welche Bedürfnisse diese Frauen und Männer haben, welche Frau Eberhart interessiert, wie es den Angehörigen mit der Diagnose und dem Alltag geht, welche Problemlagen sich auch ihnen stellen und was sie sich wünschen. Ziel ihrer Forschung ist es, Unterstützungsangebote zu optimieren.
Theresa Eberhart war jahrelang Mitarbeiterin der Epilepsieberatungsstelle München und hat mehrfach erfolgreich Seminare für die Deutsche Epilepsievereinigung geleitet.



