Epilepsie und Arbeit

Die meisten Menschen mit Epilepsie sind in ihrer beruflichen Eignung und Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt – besonders dann nicht, wenn durch eine entsprechende Therapie dauerhaft Anfallsfreiheit erreicht wurde. Selbst wenn weiterhin Anfälle auftreten, ist der Arbeitsausfall bei Menschen mit Epilepsie in der Regel nicht höher als bei anderen Arbeitnehmern.

Gegen die meisten Berufstätigkeiten bestehen bei Menschen mit Epilepsie keine Bedenken. Für den Arbeitgeber entstehen selten zusätzliche Kosten, wenn er einen Menschen mit Epilepsie beschäftigt. Dennoch erfordert die Beurteilung der beruflichen Möglichkeiten von Menschen mit Epilepsie eine besondere Sorgfalt.

Jede Epilepsie ist anders – die Auswirkungen der Epilepsie auf das Alltags- und Berufsleben sind bei jedem Menschen unterschiedlich.

Deshalb muss die Prüfung der beruflichen Eignung immer auf den Einzelfall bezogen erfolgen – pauschale Verbote und Einschränkungen sind hier fehl am Platze. Für die Prüfung der beruflichen Eignung sind die von der „Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung“ herausgegebenen Regelungen „Berufliche Beurteilung bei Epilepsie und nach erstem epileptischen Anfall (DGUV-I-250-001)“ unbedingt heranzuziehen und zu beachten.

Hier können Sie sich unser Informationsfaltblätter Epilepsie im Arbeitsleben (Stand: Mai 2016)und Berufswahl bei Epilepsie (Stand: Mai 2016)herunterladen.