Anfallsselbstkontrolle

Die Anfallsselbstkontrolle ist ein verhaltenstherapeutischer Ansatz der Epilepsiebehandlung, der auf der einen Seite durch die Identifikation und Vermeidung anfallsfördernder Faktoren das Auftreten epileptischer Anfälle zu verhindern. Auf der anderen Seite wird bei Menschen mit einer fokalen Epilepsie, bei der die Anfälle mit einer Aura beginnen, durch die Unterbrechung der Aura größere epileptische Anfälle zu verhindern. Die Anfallsselbstkontrolle ist kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie und wird in der Regel zusätzlich zu dieser eingesetzt.

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