Epilepsie im höheren Lebensalter

Menschen, die älter als 65 sind, erkranken häufiger an Epilepsie als Menschen aus anderen Altersgruppen. In der Regel handelt es sich bei ihnen um strukturelle fokale Epilepsien, bei denen die Anfälle von einer bestimmten Stelle im Gehirn ausgehen. Bei Menschen im höheren Lebensalter treten Epilepsien häufig in Folge anderer Erkrankungen (z.B. eines Schlaganfalls) auf. In der Regel sind sie gut therapierbar, werden aber häufig übersehen und nicht fachgerecht behandelt. Die medikamentöse Behandlung erfolgt aufgrund ihres günstigeren Neben- und Wechselwirkungsprofils meist mit neueren Antiepileptika. Sie beginnt in der Regel mit niedrigen Medikamentendosen, die bei Bedarf langsam gesteigert werden.

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