Inklusiv Arbeiten in einer digitalisierten Arbeitswelt

Die Digitalisierung hat Auswirkung auf viele Lebensbereiche. In der Arbeitswelt bietet die Digitalisierung für Unternehmen und Mitarbeitende Chancen und Herausforderungen. Im Hinblick auf die Sicherung von Arbeitskräften geraten so erfahrene ältere Mitarbeitende und Menschen mit Behinderungen in den Blick. Damit Digitalisierung jetzt zu einer Chance für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Mitarbeitende wird, bietet das  Projekt „inArbeit 4.0 – inklusiv Arbeiten 4.0“ am 9. November 2018 in Hagen und am 14. November 2018 in Berlin jeweils einen Workshop für Berater und Mitglieder der Schwer­behinderten­vertretung zur richtigen Begleitung der Digitalisierung in diesem Kontext an.

Kaum ein Lebensbereich ist aktuell nicht von der Digitalisierung betroffen. Die Kommunikation mit Behörden findet zunehmend in E-Government-Prozessen statt. Im Baubereich spielen Themen wie SmartHome und Gebäude-Automatisierung zunehmend eine Rolle. Und auch in den Unternehmen hält die Digitalisierung Einzug in Arbeitsprozesse, Unternehmenskommunikation, Weiterbildung usw. Hier bieten sich viele Chancen für Menschen mit Behinderungen. Inklusion und Teilhabe kann dabei jedoch nur gelingen, wenn in den Digitalisierungsprozessen Themen wie Individualisierbarkeit von IT-Systemen, vorausschauende Barrierefreiheit und Universelles Design von Anfang an mit berücksichtigt werden. Wird diese Chance genutzt, bieten sich Unternehmen viele Vorteile, wie das Verhindern von Wissensverlust, weniger krankheitsbedingte Ausfälle,  erhöhte Produktivität und damit auch eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit in einer Zeit des Fachkräftemangels.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Webseite des Projekts. Die Teilnahme an der Pilotschulung (Workshop und E-Learning) ist kostenfrei. Anmelden ist online über die Website möglich.