Fotowettbewerb

„Eine besondere Zeit: Es ist Corona“

Vielen von Euch/Ihnen geht es derzeit sicher ähnlich. Virus „Corona“ und seine Folgen brachten eine Zeit der Ungewissheit, Zweifel, Ängste, Sorgen, Traurigkeit, Entbehrungen… .

Viele geplante Höhepunkte und Veranstaltungen mussten aus Sicherheitsgründen ausfallen. Das soll und muss man verstehen. Und es tut trotzdem weh. Beispiele von Freunden und Bekannten gibt es genügend, in denen der Satz anfängt mit: „Und ich habemich so gefreut auf…

  • die Hochzeit meines Sohnes
  • das gemeinsame Wochenende mit Freunden
  • das Treffen von Bekannten und Freunden auf den Straßen, auf denPlätzen, in den Cafés bei schönstem Wetter

und auch …

  • auf die Arbeitstagung der Deutschen Epilepsievereinigung
  • das Gedächtnisseminar.“

Die derzeitige Situation ist vollkommen neu für uns alle. An manchen Tagen versetzen unsdie Gefühle in Unruhe. Wir bekommen Gänsehaut, wenn wir die Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Welt verfolgen.Uns chronisch Kranke mit Epilepsie belasten natürlich zusätzlich Fragen wie die ausreichende Bereitstellung von Antiepileptika. Und sicherlich könnte man noch viele Dinge aufzählen, die unser gewohntes Leben gewaltig geändert haben. In diesen Tagen sollten wir aber auch nicht vergessen, nach den schönen Dingen zu suchen und solche festzuhalten. Jedes kleine Erlebnis und jeder kleine Glücksmoment können Freude für die nächsten Stunden, Tage und Wochen geben. Oft nehmen wir diese gar nicht bewusst wahr. Viel zu schnell geraten sie wieder in Vergessenheit oder werden von den Nachrichten und Sorgen des Alltages verdrängt. Es gibt sie. Wir sollten gerade in der angespannten Situation bewusst auf kreative Art und Weise Motive suchen und finden, die unsere Gefühle, in dieser Zeit dokumentieren.

Weil diese Zeit so besonders ist, schreiben wir einen FOTOWETTBEWERB aus, an dem alle Menschen mit und ohne Epilepsie teilnehmen können: Überraschendes, Besonderes, aber auch Alltägliches ist willkommen. Welche Menschen, Dinge, Rituale oder Orte sind uns in der letzten Zeit wichtig geworden? Was hat uns überrascht? Wie besonders war und ist unser Alltag? Natürlich können wir nicht blauäugig ausblenden, dass diese Zeit Entbehrungen bringt. So können die Fotos durchaus natürlich auch Verärgerungen und eventuelle Ängste widerspiegeln.

Es wäre schön, wenn zu jedem Foto eine kurze Erläuterung gegeben wird. Es reicht aber auch ein Titel. Allen eingereichten Fotos ist die Erklärung/Zustimmung  beizufügen, mit der die Fotografinnen und Fotografen versichern, dass die abgebildeten Personen (bzw. deren Sorgeberechtigten) mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Die Fotos sendet Ihr bitte bis zum 31. August 2020 in einer Bildauflösung von mindestens 240 dpi per E-Mail an fotowettbewerb@epilepsie-vereinigung.de mit dem Betreff „Fotowettbewerb Corona“. Als Dateiformate sind jpg, tiff und png möglich –aber bitte keine Bildchen aus WhatsApp-Nachrichten. Ebenso könnt Ihr einen USB-Stick senden an die Deutsche Epilepsievereinigung e.V., Zillestraße 102, 10585 Berlin. Wir können den Stick nicht zurückschicken!

Um an dem Fotowettbewerb teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, bei Einreichung Ihre/Eure Kontaktdaten schriftlich und unterschrieben zu übermitteln. Diese Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Wettbewerbs gespeichert und danach wieder gelöscht. Eine Übermittlung an Dritte und eigene werbliche Nutzung der Daten erfolgen nicht. Eine Übertragung der Bildrechte an die Deutsche Epilepsievereinigung e.V. muss gegeben sein.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Gleichzeitig bitten wir aber, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer maximal fünf Fotos einsendet.
Die besten acht Fotos werden in der Mitgliederzeitschrift „einfälle“ veröffentlicht und gehen in unser Bildarchiv über. Der Name des Fotografen oder der Fotografin wird bei Verwendung genannt. Außerdem werden die Fotos auf unserer Webseite veröffentlicht. Die Jury besteht aus drei Personen: Bärbel Teßner, Arnim Pommeranz und Heiko Stempfle. Die Bewertung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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